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Stahlrohre

Der Werkstoff Stahl eignet sich für Wasser, Abwasser sowie brennbare Gase und Flüssigkeiten und steht für wirtschaftlichen Rohrleitungsbau bei höchsten Beanspruchungen. Er zeichnet sich aus durch hohe Festigkeit bei gleichzeitig großer Elastizität, gutes Formänderungsvermögen und durch beste Schweißeignung. Als äußeren Schutz erhalten die Rohre standardmäßig eine blau, schwarz oder gelb eingefärbte Kunststoffumhüllung. Die HDPE-Umhüllung wurde als Korrosionsschutz entwickelt und hat sich seither als optimaler Außenschutz weltweit bewährt. Das HD-Polyethylen ist auch gegen stark aggressive Böden und Streuströme beständig, so dass sich aufwändige Bodenuntersuchungen erübrigen.

 

Wir führen in Stams ein umfangreiches Lager an Rohren in unterschiedlichen Standardausführungen. Dieses Lager ist sowohl für die schnelle Lieferungen in Notfällen als auch für kleinere bis mittlere Bauvorhaben ausgelegt. Steckmuffenrohre können in den Standarddimensionen beinahe jederzeit abgeholt oder geliefert werden.
Wir freuen uns auf Ihren Anruf!    

Vorteile

Es ist ein Irrtum zu glauben, dass Rohre aus Stahl grundsätzlich teurer sind als Rohre aus Kunststoff oder Gusseisen. Man muss in diesem Kontext genau auf die Anforderungen achten und sowohl die geforderten Dimensionen als auch die aufzunehmenden Drücke berücksichtigen. Außerdem bedeuten die gebotenen Rohrlängen (bis 16 Meter) einen schnelleren Baufortschritt und somit eine maßgebliche Zeitersparnis. Besonders die Möglichkeit das Rohr jederzeit abzuschneiden, einen Bogen zu setzen und dann das Rest-Rohr weiter zu verlegen, bedeutet eine abfalllose und günstige Variante. An dieser Stelle sei erwähnt, dass je nach System an der Verbindungsstelle das Rohr abgewinkelt werden kann und weniger Bögen benötigt und somit Kosten eingespart werden.

Werkstoff-Normen

Bei der Produktion der Stahlrohre werden nebenstehende
Normen und Qualitätsstandards berücksichtigt.

Durchmesser/Dimensionen: DN 80 bis DN 3000
Wandstärken: 3,2 bis 25,4 mm
Rohrlängen: 0,4 bis 16,0 Meter
Wasserdruckprüfung bis 500 bar möglich

Materialkennwerte

Innenbeschichtungen

Grundsätzlich werden die ALPE Stahlrohre und Stahl-Formteile auf der Innenseite mit Zementmörtel ausgekleidet. Dabei kann je nach Verwendungszweck der eingesetzte Mörtel angepasst werden. Zum Beispiel werden für Trinkwasserleitungen Portland- oder Hochofenzement verwendet. Bei Abwasserrohren oder anderen aggressiven Wässern wird entweder Hochofenzement oder ein typgeprüfter Spezialzement verwendet. Die weiteren Inhaltsstoffe sind reiner Quarzsand und Trinkwasser. Wieso wird Zementmörtel für die Innenbeschichtung verwendet? Der Vorteil liegt in der langen Lebensdauer und der herausragenden Schutzwirkung für das Stahlrohr. Dieser Schutz beruht dabei nicht nur auf der Barriere Wirkung, sondern auch auf der hohen Porenalkalität. Durch den damit verbundenen hohen pH-Wert in der Zementmörtelauskleidung wird der darunterliegende Stahl passiviert und ist somit korrosionsbeständig! Von entsprechender Bedeutung ist auch der sogenannte „Selbstheileffekt“ der ZM-Auskleidung. Durch die Reaktion von Zementinhaltsstoffen mit den Bestandteilen des geförderten Trinkwassers können sich Risse in der Auskleidung schließen. Dabei reagieren lösliche Calciumverbindungen mit den Kohlesäureanteilen des Wassers und bilden dabei Calcit bzw. Argonit, die sich in möglichen Rissen bilden. Aus hygienischer Sicht sind keine Wechselwirkungen der ZM-Auskleidung mit dem Trinkwasser bekannt.

Außenbeschichtungen

Wichtig beim äußeren Korrosionsschutz von erdverlegten Rohrleitungen aus Stahl ist die Auswahl des passenden Umhüllungssystems. Dabei müssen nicht nur die, auf die Außenbeschichtung wirkenden Einflüsse berücksichtigt werden (mechanische, thermische und auch chemische Einflüsse), sondern auch die entsprechende Schichtdicke, die verhindert, dass aggressive Böden oder Streuströme das Rohr nicht zerstören. Zu dünne Umhüllungen bieten keinen Schutz und sind meist nur optische Kosmetik für die Augen des Kunden. Die Außenbeschichtung kann je nach Kundenwunsch und Projektanforderung adaptiert werden. Von einer reinen HD-PE Beschichtungen über die Außenzementierung auf einem T-Rippen-Profil für grabenlose Verfahren bis hin zu Heavy Coating gegen den Auftrieb von Seeleitungen.  

 

 

Verbindungstechniken

Beim Stahlrohr gibt es unterschiedliche Verbindungstechniken, die je nach Systemanforderungen unterschiedlich eingesetzt werden. Anforderungen und Ausführungen sind in der DIN 2460 und DIN EN 10311 festgelegt. Lösbare Verbindungen wie Flansch oder Kupplungsverbindungen werden ebenfalls angeboten. Derartige Verbindungstechniken werden überwiegend bei Löschleitungen und Beschneiungsanlagen eingesetzt.

 

  • Stumpfschweiß-Verbindung
  • Einsteckschweißmuffen-Verbindung
  • Steckmuffenrohre mit Doppelmuffe (ALPE System Fuchsrohr)
  • Nut-Verbindung (z.B. System Victaulic)
  • Flansch Verbindung

Verbindungstechnik beim ALPE SYSTEM FUCHSROHR

ALPE System Fuchsrohr
Steckmuffensystem mit verschiedenen Zugsicherungsmöglichkeiten