Ausgangsstoff für die Herstellung des wärmeschrumpfenden Trägermaterials ist Polyethylen (PE). PE ist mechanisch stark belastbar und resistent gegen aggressive Elemente. Würde man PE auf ca. 120°C erwärmen, hätte dies ein Fließen und Schmelzen des Materials zur Folge.
Durch die Zufuhr energiereicher Elektronenstrahlung kommt es zu einer Änderung der Molekularstruktur, wodurch das Verhalten des Materials verändert wird: Es ist nun unschmelzbar. Bei Erwärmung auf 120°C wird der Kunststoff nun elastisch wie ein Gummi.
Für die spätere Verwendung wird das molekularvernetzte PE mechanisch ausgedehnt und durch rasche Abkühlung in diesem Zustand fixiert. Erwärmt man das gestreckte Material wieder, hat es das Bestreben, sich in den Ausgangszustand zurückzuziehen.
